Für mich beginnt Ostern bereits am Karfreitag. Dann, wenn ich das Brot für unser gemeinsames Frühstück am Ostersonntag backe.
Am Karsamstag trifft sich wie jedes Jahr ein kleiner Kreis von Gemeindemitgliedern, um alles vorzubereiten. Die Tische werden gedeckt und geschmückt mit Dingen, die Mütter mit ihren Kindern genau für diesen Tag gebastelt haben. Eins der Kinder hat auch in diesem Jahr fleißig beim Schmücken geholfen.
Brote werden geschnitten, Gemüse geputzt und Käseplatten vorbereitet.
Wenn alles fertig ist wird zum Abschluss gemeinsam Kaffee getrunken und Brotkanten gefuttert.
Dann der Ostermorgen….
Mein Wecker klingelt um vier Uhr.
Aber die Osternacht ist mein Higlight im Kirchenjahr.
Alte Texte. Die Osterkerze, die am Osterfeuer vor der Kirche entzündet wird.
Die Gemeinde geht in die dunkle Kirche, die Osterkerze wird, begleitet von Gesang, in die Kirche hinein getragen zum Altar. Und dann wird dieses Licht der Hoffnung in die Gemeinde hinein getragen, die Kirche wird hell und der Gottesdienst nimmt seinen Lauf. Mit wunderschöner Musik und dem gemeinsamen Abendmahl.
Dann der Ruf „Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“.
Beschwingt durch ein sehr fröhliches Lied und mit dem Segen gehen wir alle in das Osterfest und ein großer Teil kommt mit zum gemeinsamen Frühstück ins Gemeindehaus.
Der Kaffee ist fertig, das Frühstück kann beginnen.
Über 50 Menschen, jung und alt, sind der Einladung gefolgt. Es war ein wunderbares Zusammensein.
Und nach dem Aufräumen sind alle sicher, es lohnt sich, so früh aufzustehen.
Der Ostersegen möge uns alle durch die Zeit begleiten.
Andrea Surendorf