Was ist ein Kirchenvorstand?

Der Kirchenvorstand (KV) ist das von der Gemeinde gewählte Leitungsgremium der Kirche vor Ort. Alle sechs Jahre findet eine solche Wahl statt.

Welche Aufgaben hat ein Kirchenvorstand?

Dem KV ist zusammen mit dem Pfarramt die Aufgabe anvertraut, die Verantwortung für die Gemeinde zu übernehmen. Das betrifft sowohl die Finanzen und die Gebäude als auch die inhaltlichen und geistlichen Schwerpunkte. So werden z.B. das Modell des Konfirmandenunterrichts oder Gottesdienstformen ebenso besprochen, wie auch die Gestaltung des Gemeindehauses. Jahrespläne werden erstellt, oder auch eine Friedhofsordnung beraten und beschlossen. Auch als „Arbeitgeber“ trifft der KV Entscheidungen. Bei allem geht es stets um das Wohl der Gemeinde.

Natürlich arbeitet der KV auch eng mit anderen Gremien (Gemeindebeirat, Jugendgruppe etc.) und Mitarbeitenden zusammen. Schließlich geht es um ein gemeinsames Ziel: die Kirche lebendig nach innen und außen zu gestalten. Dazu braucht es neben gutem Willen aller Beteiligten auch eine vertrauensvolle Atmosphäre und Kenntnis über die eigenen Aufgaben. Darum sind uns neben den monatlichen Kirchenvorstandssitzungen auch andere gemeinsame Unternehmungen wichtig. Ganz besonders die jährlich stattfindende Klausurtagung, bei der wir an einem Wochenende mit viel Zeit und gerne auch mal einem Glas Wein über unsere Vorstellungen und Vorhaben reden.